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Die Bildungsvereinbarung

 

Die Bildungsvereinbarung NRW

 

Durch die Bildungsvereinbarung sollen Kinder mehr Chancen auf Bildung bekommen. Sie wurde vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW entwickelt. Grundlagen der Bildungsvereinbarung wurden maßgeblich von Gerd E. Schäfer („Bildung beginnt mit der Geburt“; „Auf Augenhöhe mit dem Kind“) der UN-­Kinderrechtskonvention 2008 und vielen weiteren renomierten Pädagogen und Therapeuten beeinflusst. Die Bildungsvereinbarung ist in drei Teile gegliedert:

 

A: Bildung im Blick – das Bild des Kindes wird erklärt. Das Kind wird als kompetenter Selbstbilder beschrieben, das sich die Umwelt aneignet und bei jeder zu treffenden Entscheidung im Mittelpunkt stehen sollte. Jedes Kind geht seinen eigenen Weg und wenn wir Kinder angemessen begleiten, haben sie mehr Möglichkeiten, Interessen und Talente zu entdecken und sich angemessen „selbstbilden“ zu können.

 

B: Bildung gestalten – Kinder werden grundsätzlich als starke und aktive Individuen anerkannt. Es gibt 10 Bildungsbereiche in denen sie sich durch die Aktivierung ihrer Selbstbildungspotentiale weiterentwickeln können:

 

1. Bewegung
2. Körper, Gesundheit und Ernährung
3. Sprache und Kommunikation
4. Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
5. Musisch-­ästhetische Bildung
6. Religion und Ethik
7. Mathematische Bildung
8. Naturwissenschaftlich-­‐technische Bildung
9. Ökologische Bildung

10. Medien


Diese Bildungsbereiche haben in den ersten 10 Lebensjahren höchste Priorität.

 

C: Bildung verantworten – Bildung findet im Team statt, ein Team aus Fachpersonal und Elternhaus. Nur durch ein Miteinander von Eltern und Familie, Experten und anderen Partnern können Kinder bestmöglich gefördert und begleitet werden. Durch eine umfangreiche Dokumentation und einen regelmäßigen Austausch werden Kinder besser wahrgenommen und in ihrer Bildung unterstützt.